S C H L A F H I L F E N

Schlafprobleme gehören heute zu den häufigsten psychosomatischen Erscheinungen.
Der Konsum an Schlaf- und Beruhigungstabletten ist sehr hoch.
Ausgelöst werden Schlafschwierigkeiten meist durch Überreizungen des Nervensystems,
d. h. vielfach durch Dauerstress, der wiederum durch die Schlafdefizite verstärkt wird.

Unterbrechen Sie den Teufelskreis:

Stress - Schlafprobleme - verstärkter Stress - innere Verzweiflung, Leistungsprobleme, chronische Müdigkeit

Lernen Sie, auf die Müdigkeitssignale Ihres Körpers zu hören und sie auf natürliche Weise zu unterstützen.

  • Nutzen Sie typische Leistungstiefs für Schlafphasen. Unterstützen Sie Ihren Schlaf durch ein rituelles Ambiente und natürliche Beruhigungsmaßnahmen (Sauna, Sport, Bäder, Tees usw.).
  • Verändern Sie aber zusätzlich unbedingt Ihre Einstellung zum Schlaf und zu möglichen Wachphasen.
  • Lösen Sie sich von dem Gedanken, unbedingt schlafen zu müssen (Wenn Sie unbedingt schlafen     wollen, können Sie es gerade nicht.)

Genießen Sie die Zeit vor dem Schlafen und nutzen Sie sie produktiv. Freuen Sie sich darauf !

Tips für die Zeit vor dem Schlafen und zwischen den Schlafphasen:

  • Füllen Sie die Zeit mit geistigen Übungen aus dem Entspannungs- und Konzentrationstraining.
  • Üben Sie sich in positiven Vorstellungen und Gedankengängen für Ihr erfolgreiches     Selbstmanagement.
  • Suchen Sie eine metaphysische Erdung. Beten Sie! Suchen Sie nach innerem Zuspruch!
  • Hören und studieren Sie bestimmte Entspannungsmusiken oder Entspannungsanweisungen. Trainieren Sie Entspannung für Ihren Alltag.
  • Üben Sie mental für Sie schwierige Situationen ein. Gewinnen Sie so Sicherheit oder trainieren Sie Verhaltensalternativen ein!

Wir stellen für Sie passende Maßnahmen und Übungen zusammen, die Ihnen helfen, selbst Ihre
Schlafprobleme zu lösen und mit Wachphasen sinnvoll umzugehen. Auf diesem Wege können Sie
aktiv Ihren Stress begrenzen und wieder zu einem erholsamen und erfrischenden Schlaf kommen.


Abschließend noch ein u.E. interessantes  Zitat aus dem Berliner Tagesspiegel vom 6.11.2001:

Gesunder Schlaf

Sport oder Sex in den Abendstunden fördern einen gesunden Schlaf. Nach einer am Montag in Regensburg vorgestellten Studie klagen rund sieben Prozent der Deutschen über erhebliche Schlafstörungen. Allerdings werde die Schlafdauer "in ihrer Bedeutung für den Erholungswert des Schlafes überschätzt", sagte der Schlafforscher Jürgen Zulley.

Der durchschnittliche Deutsche geht um 23 Uhr 4 ins Bett und steht um 6 Uhr 18 auf. "Nicht die Dauer, sondern die Qualität des Schlafes, also die Tiefschlafphasen, sind von Bedeutung", sagte Zulley. Auf den Tiefschlaf, der sich in etwa fünf unterschiedlichen Phasen von etwa zehn Minuten Länge in den ersten fünf Stunden des Schlafes abspielt, habe der Mensch aber kaum Einfluss.

Das Schlafminimum sollte fünf Stunden sein. "Frauen schlafen länger als Männer?, fügte er hinzu. Zudem haben die Forscher herausgefunden, dass molligere Menschen - mit einem Body-Mass-Index zwischen 25 und 29 - zufriedener mit ihrem Schlaf seien. Gegen Unzufriedenheit mit dem Schlaf helfe körperliche Aktivität. Drei Mal die Woche für mindestens 15 Minuten in den zwei Stunden vor dem Zu-Bett-Gehen reichten aus", erklärte Zulley.

(AP)